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Alexander von Wyttenbach:
Die Vernunft als Untertan des Unbewussten.
Betrachtungen, herausgegeben und mit einem Geleitwort versehen von Peter A. Rinck.
135 Seiten; €14,90 [DE]
BoD Norderstedt.
ISBN 978-3-7357-4122-6

Alexander von Wyttenbach:
Die Vernunft als Untertan des Unbewussten

Kapitel 8
Herdentrieb in der Massengesellschaft

n der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert hat sich mit dem technischen Fortschritt eine Entwicklung fortgesetzt und beschleunigt, die bereits im vorangehenden Jahrhundert begonnen hatte und die ein Umfeld geschaffen hat, das mit dem angeborenen Instinktver­halten in Konflikt gerät: die rasch fortschreitende Ver­städterung der Bevölkerung. Sie ging und geht einher mit der Ent­wurzelung vieler Menschen und wird vom Verlust der Möglich­keit begleitet, sich mit einer Gemein­schaft und einem Territorium zu identi­fizieren. Die als statisch und langweilig empfundene Gebor­genheit der Dorfgemeinschaften wurde der Hoffnung auf eine Ver­änderung und eines besseren ma­teriellen Lebens geopfert.

Diese Entwurzelung wurde durch schnellere Fortbewegungs­mittel und die elektronische Kommunikationstechnologie geför­dert, die Welt ist zu einem Global village geworden. Die Familie, die Be­rufswelt und der sonntägliche Gang zur Kirche, die bis vor kurz­em kontaktstiftende und sozial integrierende Funktionen hatten, ha­ben, auch wegen der geforderten beruflichen Mobilität, immer mehr an Bedeutung verloren. Die moderne Massengesellschaft zeichnet sich durch Entwurzelung und Auflösung der tradi­tionellen Bindun­gen aus, hin zur Anonymität.

Stammesgeschichtlich notwendige soziale Bezugs­punkte wur­den verloren. Es war dabei unausweichlich, daß der moderne, iso­liert und ohne Bindungen lebende Mensch vermehrt unter seiner Urangst leiden würde, ein Leiden das sich in Form eines nicht klar definierbaren, unbewußten Befindlichkeit eines Unwohlgefühls und einer Überforderung äußert: Der entwurzelte Mensch ist ver­unsichert. Die Auswüchse der Konsumgesellschaft sind le­diglich ein unbedarfter Versuch diesen Gefühlen zu entfliehen.

Um dem Bedürfnis nach Gruppenzugehörigkeit nachzuleben, wendet der Mensch in der modernen Massengesellschaft neue Stra­tegien an: Als Ersatz für die verlorene Urform der Gesellschaft, werden neue Gemeinschaften gebildet. Der Mensch der modernen Großstädte hastet zwischen Familie, Arbeitswelt und Freizeitver­ein oder Club, zufällig getroffene Men­schen werden nicht mehr wahr­genommen, geschweige denn gegrüßt, der Blickkontakt mit Unbe­kannten wird vermieden: Nicht umsonst spricht man von der Ein­samkeit in der Masse. Einen Ausweg sollen elektronische soge­nannte „gesellige Net­ze“ schaffen, Social networks, die allerdings einen handfesten wirt­schaftlichen Hintergrund haben und keine di­rekten, „anfaßbaren“ im deutschsprachigen Sinne "sozialen" Gemeinschaften bilden. Es handelt sich um rein virtuelle, abstrakte Kontakte, die im Gegensatz zu den realen menschlichen Begeg­nungen mit dem Kontaktpartner keine physi­sche, sinnliche Bezie­hung — zum Beispiel über die unbewußte Bot­schaft der Körper­sprache — ermöglichen.

Daß das Leben in der modernen Mas­sengesellschaft Probleme schafft, weil es nicht im Einklang mit dem angeborenen instinkti­ven Verhaltensmuster des Menschen steht, darf natürlich nicht zu der Simplifizierung verleiten, daß alle Probleme unserer Gesell­schaft ausschließlich damit zu erklären seien, doch sind die Aus­wirkungen der Urangst auf das Verhalten des Menschen bei ihrer Deutung nicht zu übersehen und zu unter­schätzen.

Mit anderen Worten, die Verhaltenslehre muß in die Betrachtun­gen der Vernunft mit einbezogen werden.

Ersatzgemeinschaften in der Massengesell­schaft

Um der Urangst des einsamen Menschen der Massengesell­schaft zu begegnen, hat sich besonders in den großen Bevölkerungsbal­lungen ein vielfältiges, kaum überblickbares Vereinsleben ent­wickelt, in dem Menschen mit gemeinsamen Neigungen und Vor­lieben in Gruppen einen neuen Gemeinschaftssinn entwickeln kön­nen — Sport-, Kultur- und sonstige Vereine mit den unterschiedlich­sten Zielen und Zwecken; gemeinnützige Vereinigungen stellen einen besonders positiven Aspekt dieses instinktiven Be­dürfnisses nach Gemeinschaftssinn dar. Dasselbe Bedürfnis nach Gruppener­lebnis kann als die verhaltensbiologische Komponente des zuneh­menden Erfolges religiöser oder pseudoreligiöser Sekten angese­hen wer­den.

Ein soziales Problem stellt dagegen die Bildung von Randgrup­pen unserer Gesellschaft in teilweise gewalttätigen Banden dar, die sich oft jenseits der Gesetze bewegen, zum Beispiel die Skinheads. Eine bemerkenswerte Erscheinung der Regression in das instinkti­ve Gruppenverhalten sind Sportanlässe oder Massenveranstaltun­gen von Jugendlichen wie Konzerte von Rockgruppen, bei denen sich die Anwesenden in einem intensiven Gruppenerlebnis mit dem jeweili­gen Idol (dem Leittier) vollständig identifizieren, bis zum Verlust des Ichbewußtseins, der eigenen Identität. Auch in diesen Grup­pierungen gilt ein ausgeprägter Normierungsdruck, der sich in ei­ner angepaßten, uniformen Kleidung, Frisur, Sprache und Gestik äußert, bis hin zum Konsum von Modedrogen.

Gerade die Fest­stellung, daß es sich um Jugendliche handelt, die meistens normal in der Gesellschaft integriert sind, deutet auf eine starke in­stinktive Komponente dieses Verhaltens hin.

Besondere und für die modernen demokratischen Gesellschaf­ten wichtige Gemeinschaften bilden die po­litischen Bewegungen und Parteien, die ebenfalls in ihrer Dynamik vom angeborenem Gruppenverhalten beeinflußt werden. Bei den meist kleinen Grup­pierungen, die extreme politische Meinungen und Ideologien ver­treten und damit starker Opposition ausgesetzt sind, ist das Zuge­hörigkeits- und Identifikationspotential mit der Gruppe sehr stark ausgeprägt, was zumindest teilweise ihre Ten­denz zur Abgrenzung (ähnlich der Xenophobie) erklärt und ihre mangelnde Bereitschaft und Unfähigkeit zur politischen Zusam­menarbeit und zum Kom­promiß.

Ein typisches Beispiel dafür liefern die ökologischen Parteien, die "Grünen", in denen die "Fundis" jede politische Zusammenar­beit mit anderen Parteien verunmöglichen. Ganz allge­mein kann an­genommen werden, daß die Schwierigkeiten, einen politischen Konsens unter den Parteien zur Lösung der anstehen­den Probleme zu finden, nicht nur in ideologischen Meinungsver­schiedenheiten und handfesten Interessenkonflikten zu suchen sind, sondern auch darin, daß die Parteien zu einem Ersatz-Identifikationsobjekt inner­halb der anonymen Massengesellschaft geworden sind, die un­ter Anhängern zum Gruppenerlebnis werden und wegen des begleiten­den Normierungsdrucks eine vorurteilslo­se, rationale und offene Auseinandersetzung mit den realen Proble­men erschweren. Das übergeordnete Gemeinwohl bleibt hinter dem Parteienantagonis­mus zurück.

Die Massengesellschaft ohne Normierungsdruck

Innerhalb der Gruppe entsteht automatisch ein Normierungs­druck, um dank vorausseh­barem Verhaltens ihrer Mit­glieder die instinkti­ve Urangst des ein­zelnen abzubauen, bezie­hungsweise Vertrauen aufzubauen. Dieser Druck auf das Verhalten schränkt ei­nerseits die Freiheit des einzelnen ein, was als Bela­stung empfunden wird, hat aber gleich­zeitig eine orientie­rende Funktion, die in der Geschichte der Menschheit durch die Religio­nen wahrgenommen wird. Die Anzie­hung der anonymen Massen­gesellschaft besteht im Gefühl der Befreiung vom Normie­rungsdruck, erfordert aber auch, daß sich jeder seine eigenen Ver­haltensnormen schaffen muß, was vie­le Menschen psychologisch und kulturell überfordert.

Die Probleme dieser Gesellschaft entstehen aus dem Span­nungsfeld zwischen der Verweigerung des Normie­rungsdrucks auf der einen Seite und der Überforderung vieler Men­schen durch die­se Befreiung auf der anderen. So entstehen in jeder Massengesell­schaft Randgruppen, die ohne Normierungsdruck ori­entierungslos werden und psychologische, soziale und wirtschaftli­che Probleme aufwerfen. Die Folgen dieser Orientierungslosigkeit treten beson­ders in den Großstädten deutlich ans Licht: grassierende Prostituti­on, Spielsucht, Drogenabhängigkeit, Vandalismus und Kriminalität sind Phänomene, die in den Massen­gesellschaften rapide zuneh­men. Mit Polizei, Justiz und Repression können solche Fehlent­wicklungen höchstens eingedämmt, jedoch nicht ausgemerzt wer­den, denn die Repression steigert nur noch die instinktiven Angst­gefühle und fördert den Rückzug in die Gruppe.

Es ist eine Illusion der Politik zu glauben, man könne mit Prä­vention und sozialer Hilfe allein diese Randgruppen in die Gesell­schaft integrieren. Man muß nach Maßnahmen suchen, die diesem angeborenen, instinktiven Angstgefühl Rechnung tragen und inte­grierend wirken. Gelöst werden können diese Probleme nur dann, wenn es gelingt, diesen Menschen ein Gefühl der Geborgenheit mit der Zugehörigkeit zu einer Gruppe zu ermöglichen, die imstande ist, auf sie einen positiven und konstruktiven Normierungsdruck auszuüben. Dazu braucht es die Schaffung von entsprechenden so­zialen Rahmenbedingungen und Anreize.

Die Internationalisierung der Politik

Ähnlich der Entwicklung einer Entfremdung unter den einzel­nen Menschen in der Massengesellschaft droht die politische Entwick­lung immer mehr auch die traditionellen Staatsgemeinschaften auf­zulösen.

Gegen Ende des zwanzigsten Jahrhunderts hat der technische Fortschritt mit der bis vor kurzem undenkbar erscheinenden Mobi­lität von Menschen, Waren und Informationen diese Entwicklung bis zur Internationalisierung der Gesellschaften beschleu­nigt fortgesetzt. Die offensichtlichste Erscheinung dieser Entwick­lung ist die sogenannte Globalisierung der Wirtschaft: Produktion und Handel werden immer weniger durch Entfernung und Grenzen behindert, viele Unternehmen werden durch Fusionen immer größer und mächtiger und agieren auf dem weltweiten Markt. Inwie­weit und in welchen Fällen diese Entwicklung der Wirtschaft auf lange Sicht heilbringend sein wird, kann nur die Zukunft weisen, eine gesunde Dosis Skepsis ist diesbezüglich angebracht.

Parallel zur Bildung größerer Wirtschaftsräume findet auch eine Bewegung hin zu größeren, auch politischen übernationalen Ge­meinschaften, wie sie die Europäische Union darstellt. Ziel die­ser Bewegungen ist es, mit der Zeit nicht nur die wirtschaftlichen, son­dern auch die politischen Grenzen abzubauen.

Ausgehend von der Annahme, daß eine solche historische Ent­wicklung nicht aufzuhalten sei, sollte sich der Mensch aber zumin­dest ernsthaft die kritische Frage stellen, inwiefern sie für die Be­findlichkeit des Menschen gewinnbringend ist und unter welchen Bedingungen sie seine Lebensbedingungen, vom reinen materiel­len Wohlstand einmal abgesehen, verbessern kann.

Es wäre unproduktiv, in dieser Entwicklung das Unheil der Menschheit zu erblicken, erfolgversprechender ist es, sich genau zu überlegen, welche möglichen Fehlentwicklungen mit institutionel­len Maßnahmen korrigiert werden können und sollen.

Die Antwort auf die Fra­ge ist nicht einfach. Die Entwicklung zu immer größeren mensch­lichen Gemeinschaften sollte auf jeden Fall im Einklang mit dem menschlichen Wesen stattfinden, nicht nur auf der emotionalen und kulturellen, sondern auch auf der ver­haltensbiologischen Ebene. Die Schwierigkeit liegt in der unendli­chen Vielfalt des menschli­chen Seins, die es unmöglich macht, die verschiedenen Ebenen der menschlichen Natur und ihre Wirkungen sauber zu trennen und alle Variablen, die sein Verhalten beeinflus­sen, mit der Vernunft zu er­fassen und in eine allgemeingültige Ord­nung einzubringen.

Der verhaltensbiologisch verfehlte Aufbau der EU

Der Aufbau der Europäischen Union wie er sich am Anfang dieses Jahrhunderts dar­stellt, ist ein Paradebeispiel einer rationalistisch gedachten Kon­struktion, die insofern nicht menschengerecht ge­staltet wird, als sie das im kollektiven Unbewußten verankerte Be­dürfnis nach Grup­penzughörigkeit der Völker nicht genügend be­rücksichtigt.

Auch in einem integrierten Europa muß der Mensch die Mög­lichkeit ha­ben, in Gemeinschaften zu leben, die für ihn überschau­bar bleiben und seinem Bedürfnis nach ethnischer und kultureller, aber auch territorialer Identifikation entgegenkommt. Es ist un­denkbar, daß sich die Völker Europas zum Beispiel an olympischen Spie­len jeweils mit dem Symbol der Europaflagge anstelle ihrer nationalen Fahne identifi­zieren könnten. Bei internationalen sport­lichen An­lässen scheint der Nationalismus auf jeden Fall noch sehr gegen­wärtig.

Wenn man die kulturellen, religiösen und ethnischen Unter­schiede be­trachtet, die etwa zwischen den nordwestlichen und den südöstli­chen, mediterranen Völker bestehen, sollte man am besten ein Eu­ropa der Völker anstreben, ein Europe des Nations, wie dies De Gaulle formulierte. Um dies zu gewährleisten, sollten weitge­hende politische Kompetenzen, sofern deren Zentralisierung nicht unbe­dingt notwendig ist, möglichst den einzelnen Völkern überlas­sen werden.

Handelspolitische Regulierungen dürfen nicht die Vielfalt der Lebensgewohnheiten der Bevölkerungen der verschiedenen Regio­nen Europas im Namen der Wirtschaftlichkeit oder des reinen Kommerzes zerstören und ver­einheitlichen. Als ein negatives Bei­spiel unter vielen kann die Ten­denz der EU-Behörden zitiert wer­den, mit Vorschriften im Ernäh­rungssektor die Eßgewohnheiten der verschiedenen Völker zu ver­einheitlichen: Es ist ein Unterschied, ob die elektrischen Steckdo­sen oder die Autonummernschilder in Brüssel zentralistisch verein­heitlicht werden oder aber die Käse- oder Weinproduktion, die alte Traditionen und Kultur widerspie­geln, eine Tendenz die wohl eher den Interessen der Großprodu­zenten mit ihren Lobbys entgegen­kommt als einem Bedürfnis der Bevölkerung oder einer zwingen­den wirtschaftlichen Notwendig­keit.

Die europäische Integrati­on wird so lange politisch instabil blei­ben und zu Spannungen und Unruhen unter den Völkern Anlaß ge­ben, bis man zu unterscheiden lernt, was aus Vernunftgründen ver­einheitlicht werden darf und soll und was nicht — mit anderen Wor­ten, bis man die verschiedenen politi­schen Kompetenzen men­schen- und verhaltensgerecht aufteilt.

Leider wurde es bisher von den Erbauern der EU unterlassen, ernsthaft und detailliert eine vertiefte ordnungspolitische Diskussi­on über die Zuteilung der Entscheidungskompetenz von unten nach oben an die verschiedenen Ebenen der Gemeinschaft zu führen; die Integration Europas wird von oben nach unten diktiert. Der eigent­liche demokratische Souverän, die Völker Europas, hat kein Mit­spracherecht.

Genau wie die Planwirtschaft ist auch die Planpolitik zum Scheitern verurteilt. Dieser Mißstand bei den europäischen Institu­tionen (denn um einen solchen handelt es sich zweifelsohne) ist nur mit einem humanistischen und biologischen Bildungsnotstand, ei­nem Mangel an Kenntnissen über den Menschen zu erklären, eine ideologische Verblendung der herrschenden Classe politique. Ohne dies unbesehen auf die EU übertragen zu wollen, darf behauptet werden, daß die beneidenswerte politische Stabilität der Schweize­rischen Eidgenossenschaft gerade auf einer äußerst sorgfältig aus­tarierten und ständig überprüften Verteilung der politischen Ent­scheidungsmacht von der Gemeinde über den Kanton bis zur zen­tralen Regierung beruht, die jedem Bürger die Möglichkeit bietet, das Funktionieren einer politischen Gemeinschaft zu verstehen und sich mit einer überschaubaren Gemeinschaft zu identifizieren — vom Gefühl begleitet, über das eigene Schicksal mitzuentscheiden.

Nicht zufällig hatte schon Wilhelm Röpke, einer der geistigen Väter der Sozialen Marktwirtschaft, am Schweizer Beispiel die Vorzüge des föderalistischen Gedankens erkannt, ein System, das zum Beispiel eine als einmalig zu bezeichnende politische Leistung vorzuweisen kann, die in Europa nicht die ihr gebührende histori­sche Beachtung gefunden hat: die Lösung des Problems der Juras­sischen Minderheit im Kanton Bern mit der Gründung eines neuen, politisch unabhängigen Kantons — eine Lösung, die nicht von oben diktiert, sondern vom Volk auf demokratischem, rechtsstaatlichem Weg getragen wurde.

Es kann damit abschließend angenommen werden, daß der Weg zur europäischen Integration, wie er zur Zeit eingeschlagen ist, nicht nur immer wieder auf politische und wirtschaftliche Hinder­nisse stoßen wird, sondern zusätzlich auf verhaltensbiologisch be­dingte Abwehr.

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Inhaltsverzeichnis


Vorstellung

Geleitwort
Vorwort

Aphorismen

Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14

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